Wir haben das passende Ferienhaus im Hirtendorf Vale, gleich um die Ecke von Sibiu-Hermannstadt.
Wir starten mit einem aktuellen Blick von oben ...
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... und dem ausklingenden Mittelalter. Wehrtürme und Wehrmauern stehen teilweise bis heute.
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Wir werden einer Stadt begegnen ...
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... in der sich - auch ungeschminkte - Vergangenheit und Gegenwart die Hand reichen.
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Der 'Kleine Ring' ist eines der Herzstücke von Sibiu-Hermannstadt.
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Hier laufen die Unter- und Oberstadt zusammen.
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Getrennt durch eine Unterführung: der 'Große Ring', das historische Zentrum der Altstadt.
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Mit dem Brukenthal Museum links, dem Sitz des Bürgermeisters geradezu...
... dem Eingang zur Fußgängerzone 'Heltauergasse' ...
... und dem Abstieg Richtung Bahnhof in der Unterstadt.
Die evangelische Stadtpfarrkirche entstand im 14 Jhd. auf den Überresten einer romanischen Basilika
- und ist bis heute das höchste Gebäude Hermannstadts.
Sie war jahrhundertelang die Volkskirche der Siebenbürger Sachsen
- die Gründer Hermannstadts, und unter den ersten bekennenden Lutheranern Europas.
Der Rathausturm trennt den Großen vom Kleinen Ring
Erbaut im 13 Jhd. diente er zur Verteidigung des 2. Befestigungsgürtels,
als Kornkammer, Beobachtungsposten und Kerker.
Am Kleinen Ring - in jedem Haus ein Café oder Restaurant.
Die 'Lügenbrücke' überspannt die Unterführung in die Unterstadt.
Von unten gesehen, mit den 'Burger-Treppen'. Um die Brücke ranken sich manche Erzählungen:
von Lügnern betreten soll sie gebebt haben, und betrügerische Händler wurden hinunter geworfen.
Die 'Sag-Treppen' und der 'Sagturm', Verteidigungsposten in der Sadtmauer.
Gleich nebenan die 'Pempflingerstiege' mit der Stadtmauer links ...
... und Wohnhhäusern aus dem 15 Jhd. rechts.
Ein Ort zum Nachdenken und Staunen ...
... an dem sich in 100 Jahren kaum etwas geändert hat.
Wir folgen weiteren Spuren der von Hunnen, Tataren, Kuruzzen und Türken belagerten Stadt ...
... und gelangen in die Harteneckgasse mit dem Befestigungsgürtel aus dem 14. und 15 Jhd.
Im Vordergrund der 'Zimmermannsturm', gefolgt vom 'Töpferturm' und dem 'Armbrusterturm' ...
... benannt nach den Zünften, die für Bau & Verteidigung des jeweiligen Turms verantwortlich waren.
Anno 1885 sahen sie - gezeichnet - etwas friedlicher aus.
Der 'Dicke Turm' mit mehreren Verteidigungsebenen ist der Stadtmauer vorgelagert,
und dient heute als Theater.
Wir verlassen die Verteidigungsanlagen, Rundbögen und Zinnen ...
... und nehmen den Gang in die einfachen Quartiere.
Wie auch woanders in der Welt waren es nicht Edelleute und Bischöfe die Hand anlegten ...
... sondern die einfachen Leute ...
... die auch heute hier wohnen.
Ein Nachbar hat seinen Hauseingang stolz herausgeputzt ...
... aber der Blick der Malerin wird angezogen von einer bescheideneren Pracht.
Um die Ecke gelangen wir zum Mittelpunkt der Unterstadt.
Der Zibinsmarkt, benannt nach dem Fluß der die Stadt durchquert.
Bäuerliche Produkte direkt vom Hersteller ...
... Obst und Gemüse, Honig, eingelegte Kräuter, Brot aus dem Holzofen.
Wir verlassen die Unterstadt mit einem Schlenker durch den doppelzüngigen 'Hundsrücken' ...
... begrüssen diese Besucherin im aufziehenden Frühling ...
... werfen einen Blick in die orthodoxe Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit in der Fleischergasse ...
... überqueren den Huetplatz ...
... und finden uns zurück am Ausgangspunkt, dem 'Großen Ring'.
Hier geht die Heltauergasse ab. Traditionell die Hauptstrasse des Handels und Flanierens...
... heute eine Fußgängerzone, im Sommer gut besucht von Touristen aus allen Kontinenten ...
... wovon 1862 niemand etwas ahnen konnte.
Langsam nähern wir uns dem Ende des Rundgangs.
Mit einer ausdrücklichen Würdigung ...
(hoppla - hier hat sich der 'Stundenturm' in Schäßburg-Sighisoara eingeschlichen)
... der teils kunstvollen Rundbögen Siebenbürger Handwerkskunst ...
... und einem letzten Besuch auf dem 'Großen Ring', mit der römisch-katholischen Kirche ...
... die moderne Spektakel wie dieses geniessen darf.
Über den Sommer finden hier fast täglich Veranstaltungen statt. Rockkonzerte ...
... Kleinkunst, wie von den hervorragenden 'le bestiaire etincelant malabar' ...
... Ausstellungen des traditionellen Handwerks, u.a. Kupferschmiede der stolzen 'Cortorari'-Roma.
Ein letzter Blick auf den event, und wir verlassen Sibiu-Hermannstadt.
Aber nicht ohne zwei-drei Bilder einzufangen ...
... vom Dorf-Museum ASTRA im 'Jungen Wald' am Rand der Stadt.
In Kleinarbeit wurden hier Bauernhäuser, Wassermühlen, Schmiedewerkstätten ...
... vor deren engültigem Verfall naturgetreu wieder aufgebaut ...
... und natürlich inspiriert auch dieser Ort künstlerische Beiträge.
Wir schauen nochmal kurz bei der kleinen Klause auf der 'Hohen Rinne' vorbei ...
... und beenden den Ausflug mit der Kirchenburg Michelsberg vor den Toren Hermannstadts.
Sie überblickt das Land von einem kreisrunden Kegel, dem Michelsberg ...
... und ist eine der ältesten Festungen der Siebenbürger Sachsen aus dem XII Jhd.
Wer die Sorgen der Welt am Eingang ablegen und diesen Ort wirken lassen kann - wird Geschichte fühlen.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Ergänzungen und Richtigstellungen sind willkommen.
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